Claude Monets Inspiration

Giverny. Die kleine französische Gemeinde am rechten Ufer der Seine wäre wohl nicht so bekannt, hätte sich nicht der berühmte Impressionist Claude Monet im Städtchen nieder- und inspirieren lassen. Sein Wohnhaus wird heute als Museum genützt und die wunderschöne Gartenanlage mit der japanischen Brücke und dem Seerosen-Teich locken nicht nur Kunstliebhaber nach Giverny. Mit der Blumenküste, wie Côte Fleurie auf Deutsch heißt, verbindet man Stil und Eleganz der Belle Epoque, eine Zeit um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, und viele Seebäder, die aus ehemaligen Fischerdörfern, wie Trouville und Deauville, Städte formten. Kein Wunder also, dass man diesen Küstenstreifen oft als Kulisse für Filme ausgesucht hat, wie bei „Coco Chanel – Der Beginn einer Leidenschaft“ oder „Ziemlich beste Freunde“. Lange Sandstrände wirken oft durch die Ebbe endlos und laden zu Spaziergängen ein.

6 Nächte

Normandie und Bretagne 2022

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Normandie und Bretagne, zwei Regionen im nordwestlichen Frankreich, die aus unterschiedlichen Gründen Berühmtheit erlangten. Normandie ist historisch mit dem sogenannten D-Day verbunden, als am 6. Juni 1944 an ihrer Küste die Landung der Alliierten im zweiten Weltkrieg stattfand. Bretagne wiederum diente als Inspiration für das fiktive, kleine, gallische Küstendorf der Asterix Comic Hefte, das gegen Julius Cäsar Widerstand leistete. Heute ist die Normandie ein beliebtes Ziel für Touristen, das traumhaft schön und abwechslungsreich ist; mit entzückenden Ortschaften und steiler oder mit Sanddünen besetzter Küstenlandschaft lockt. Kulturreisende werden in Giverny die Welt des Impressionisten Claude Monet in natura erleben und sich am Seerosen Teich erfreuen. Ob an der Côte Fleurie (Blumenküste) oder Côte d´Albatre (Alabasterküste) Urlauber finden in der Normandie jede Strand-Form ihrer Wünsche. Feinschmecker hingegen fühlen sich in der normannischen Küche wohl, denn Cidre (Apfelschaumwein), Calvados (Apfelbrandwein) und Camembert sind hier zu Hause. Bretagne, die Halbinsel im Nordwesten Frankreichs umgibt sich mit 2.700 km Küste, wovon die Côte de Granit Rose (Rosa Granitküste) die ungewöhnlichste ist, denn rosa Granit ist nur noch in Ontario (Kanada), in China und in Korsika zu finden. Ihre Einwohner, die Bretonen, sprechen nicht nur französisch sondern auch Bretonisch, eine keltische Sprache, die nicht auf gallische Herkunft basiert, sondern durch Flüchtlinge und Einwanderer aus Großbritannien ab dem 9. Jhd. in die Region gebracht wurde. Mildes Klima auch im Winter, keine großen Temperaturschwankungen über das ganze Jahr, zählen zu den Pluspunkten dieser Region.