Vielleicht haben sich einige Besucher hier gewundert, warum wir bis dato keine aktuellen Informationen zu unseren in Dubai gestrandeten Gästen publiziert hatten. Unser Augenmerk und unsere ganze Aufmerksamkeit galten diesen 117 Reisegästen. Wir haben uns bewusst für den direkten Kontakt mit den Gästen entschieden, direkt und schnellstmöglich, um auch Familie und Freunde zu beruhigen.
Wir haben sehr intensiv und in enger Kooperation mit Fluggesellschaft, Partneragentur und Hotels vor Ort alles darangesetzt, dass unsere Gäste wohlauf und schnellstmöglich zurückkommen. Die Kommunikationskanäle (Telefon, E-Mail, WhatsApp usw.) haben in dieser Zeit Feuer gefangen. Wir waren im ständigen Austausch mit den Gästen vor Ort, durch die Reisebegleiterinnen Mag. Nadine Eder, Monika Pancheri und Roswitha Scheuringer und durch unseren Arzt Dr. Thomas Ginzler. Jede Information über die nächsten Schritte vor Ort wurde weitergegeben, Anfragen von besorgten Angehörigen wurden beantwortet.
Mehr als 1.000 WhatsApp Nachrichten wurden alleine durch unseren Prokuristen Okan Toprakci verschickt, nochmals so viele empfangen. Unser sensationeller Arzt Dr. Thomas Ginzler meinte ca. 2.500 Nachrichten geschickt und bekommen zu haben. Das gesamte Team stand „habt acht“, unsere Kollegin Nur Esen bemühte sich die ersten möglichen Flugplätze zurück aus Dubai zu ergattern.
Unsere Chefin Mag. Gerlinde Zehetner beantwortete Fragen der Presse oder des Außenministeriums, das eigentlich nur unsere Organisation loben konnte. Das Angebot der Botschaft, eine rund 12-stündige beschwerliche Busfahrt nach Maskat zu organisieren und von dort Gäste auszufliegen, war für uns keine tragbare Alternative. Ö1-Mittagsjournal hier hören
Insgesamt eine Herausforderung, der wir uns nur gemeinsam stellen konnten. Es wollten ja zigtausende Reisende möglichst rasch Dubai verlassen, darunter mindesten 3.000 Österreicher – SeniorenReisen Gäste waren also nicht die Einzigen, die heim wollten. Nichtsdestotrotz haben wir es geschafft, dass unsere Gäste in den ersten Flugzeugen retour waren.
Und in der Zwischenzeit? Was passierte mit den Gästen bis zum Rückflug, wird man sich fragen? Nachdem unser Flug am 28.2.2026 abgesagt wurde, kamen unsere Gäste in 5-Sterne Hotels mit voller Verpflegung. Die Gruppen konnten zusammenbleiben. Unser Arzt Dr. Thomas Ginzler musste für viele Gäste Medikamente besorgen, die nur die notwendige Ration für eine Woche dabeihatten. Dr. Tom, wie ihn alle nennen, hat unsere Leute nicht nur medizinisch, sondern auch psychologisch betreut - und dieses Meisterstück gelang ihm gemeinsam mit den Reisebegleitern bravourös.
Viele Gäste halfen mit, dass die Stimmung bis zum letzten Rückflug am 8.3. ruhig und zuversichtlich blieb. Hier auch ein großes Dankeschön an Werner, Adrian und Pauline, die unsere Reisebegleiterinnen Nadine, Monika und Roswitha tatkräftig unterstützten. Trotz der großen Anspannung können wir letztendlich sagen, Gruppenreisen bieten auch in Ausnahmesituation Schutz und Sicherheit, gemeinsam ist man einfach unschlagbar und kann jede Krise meistern!
