Ombudsstelle Kärnten
Seit Mai 2021 verfügt die Landesorganisation Kärnten über eine Ombudsstelle.
Diese wird von Frau Dr. Andree Feyertag und Herrn Dr. Wolf-Dieter Vogelleitner betreut.
Die Beratung ist kostenfrei und umfasst Information sowie Unterstützung in zentralen Bereichen des Alltags.
Sprechstunden jeden ersten Freitag im Monat von 9:00 bis 12:00
Voranmeldungen unter +43 463 516181-15 oder ombudsstelle(at)pvkaernten.at
Die Ombudsstelle des PVÖ Kärnten ist eine unabhängige Anlaufstelle für Mitglieder, die Unterstützung und Orientierung in schwierigen Lebenssituationen benötigen.
In den Sprechstunden beraten wir unter anderem zu:
- Behördenwegen und Sozialleistungen (z. B. Grundsicherung im Alter, Pflegegeld, Behindertenausweis, Wohngeld, Rundfunkbeitragsbefreiung)
- Wohnen im Alter (Information und Vermittlung zu betreutem Wohnen, Wohnen mit Service u. Ä.)
- Belastenden Alltagssituationen, etwa bei Pflegebedürftigkeit von Angehörigen, Problemen mit Schriftverkehr, Behörden oder Dienstleistern
- Akuten Notlagen, bei denen rasche Unterstützung erforderlich ist
- Konflikten mit Nachbarn, Versicherungen oder bei Lärmbelästigung
Wir unterstützen bei der Suche nach geeigneten Ansprechpartnern, Rechtsvertretungen und zuständigen Stellen.

© © PVÖ-BO-K
"Ich freue mich sehr drauf, den KlagenfurterInnen bestmöglich zur Seite zu stehen. Meine reichen Erfahrungen in Rechts-, Wirtschafts- und Sozialfragen bringe ich gerne zur Lösung Ihrer Probleme und Fragestellungen ein."
Dr. Andrée Feyertag, Ombudsfrau

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"Meine jahrelange Tätigkeit am Klinikum in Klagenfurt befähigt mich, den medizinischen Bereich und die Behinderten-Problematik abzudecken. Dadurch ist den BürgerInnen eine professionelle Betreuung in diesen Bereich garantiert.
Dr. Wolf-Dieter Vogelleitner, Ombudsmann
Erfolgsgeschichten der Ombudsstelle
– Einer Bewohnerin eines Pflegeheims wurde zunächst die Einsicht in ihre Pflegeprotokolle verweigert. Durch eine kurze Intervention der Ombudsstelle konnte der Zugang zu den Unterlagen ermöglicht werden.
– Nach einem Wasserrohrbruch in einer Wohnanlage deckte die Versicherung einen Teil des Schadens nicht ab. Durch die Intervention der Ombudsstelle konnten zusätzlich 2.000 Euro zur Schadensabdeckung erreicht werden.
– Meinungsverschiedenheiten in einer Wohnanlage führten zu einem Strafverfahren. Durch vermittelnde Gespräche konnte das Verfahren eingestellt und eine Verhaltensänderung der beteiligten Parteien erreicht werden.
– Im Zusammenhang mit der gesetzlichen Impfpflicht zur Eindämmung von COVID-19 wurden zahlreiche Auskünfte erteilt. Darüber hinaus wurden konkrete Problemstellungen an politische Vertreter herangetragen, um Verbesserungen bei der Kostenabwicklung zu erreichen.
– Geänderte Fahrpläne der Stadtwerke Klagenfurt erschwerten den Zugang zu Busverbindungen. Interventionen der Ombudsstelle führten zu Anpassungen an den tatsächlichen Bedarf der Betroffenen.
– Das Thema Infraschall beschäftigt die Ombudsstelle weiterhin. Eine betroffene Familie wird bei den zuständigen Behörden unterstützt, um die Schallquelle zu klären, die bislang trotz einjähriger Bemühungen nicht identifiziert werden konnte.