Der Pensionistenverband Tirol hat im Tiroler Landtag die Petition „Maßnahmen zur Sicherung der Lebensqualität und zur Bekämpfung von Altersarmut in Tirol“ eingebracht.
Der Hintergrund
Die anhaltende Teuerung trifft Menschen mit fixem Einkommen besonders hart. Vor allem die Energiekosten sind nach dem Auslaufen staatlicher Entlastungen massiv gestiegen. Hinzu kommen höhere Krankenversicherungsbeiträge sowie steigende Preise für Lebensmittel, Mieten und Medikamente. Da Pensionist:innen kaum Möglichkeiten haben, ihr Einkommen aktiv zu erhöhen, und die bisherigen Anpassungen die tatsächliche Inflation oft nicht abdecken, droht ein massiver Kaufkraftverlust.
Die zentralen Forderungen an Land und Bund:
- Tiroler Heizungskostenzuschuss treffsicher ausweiten: Die Netto-Einkommensgrenze für Einpersonenhaushalte muss 2026 auf die Armutsgefährdungsschwelle von 1.661 € (EU-SILC) angehoben werden, um Energiearmut wirksam zu verhindern.
- Faire Pensionsanpassung ohne Staffelung: Der Tiroler Landtag soll die Bundesregierung auffordern, für das Jahr 2027 eine volle Teuerungsabgeltung für alle Pensionen sicherzustellen. Nur durch einen Verzicht auf soziale Staffelung bleibt der reale Wert jeder Pension erhalten. Zudem muss der Krankenversicherungsbeitrag sozial verträglich gestaltet werden.
Bitte unterschreiben!
Unterstützen wir gemeinsam dieses Anliegen, damit ein Leben nach jahrzehntelanger Arbeit nicht von finanziellen Sorgen geprägt ist. Jede Stimme zählt!
👉 Hier direkt online unterstützen:https://lte.tirol.gv.at/public/ggs/petition/petitionList.xhtml
