Pensionen

© Markus Zahradnik

Pensionen sind Wirtschaftsfaktor, und nicht Kostenfaktor!

"Pensionist*innen mussten sich in den letzten beiden Jahren, als die offizielle Inflationsrate zeitweise zweistellige Rekordwerte erreichte und sich die Energiepreise vervielfachten mit Pensionsanpassungen in Höhe von nur 1,8 (2022) und 5,8 Prozent (2023) begnügen“, stellt PVÖ-Generalsekretär Andreas Wohlmuth die Aussage von NEOS Sozialsprecher Loacker richtig, die Pensionen seien stärker gestiegen als die Einkommen der Erwerbstätigen.

„Die Pensionistinnen und Pensionisten erlitten in den letzten beiden Jahren einen massiven Kaufkraftverlust! Hier punktuelle Einmalzahlungen - die wohlgemerkt nicht alle Pensionistinnen und Pensionisten erhalten haben - „in Abzug bringen zu wollen“ kommt überhaupt nicht in Frage“, weist Wohlmuth die Loacker-Forderung vehement zurück. Und weiter: „Da fiele mir viel ein, was man zurückfordern könnte – Stichwort Überförderungen an Unternehmen im Zuge der Pandemie“.

20 Milliarden fließen zurück an den Staat

Der Pensionistenverbands-Generalsekretär stellte klar: „Die Pensionistinnen und Pensionisten sind KEIN KOSTENFaktor, sondern ein WIRSCHAFTSFaktor!“ Von den Pensionen fließen laut Studie des Wirtschaftsforschungs-Instituts jährlich fast 20 Milliarden an den Staat zurück. Und zwar in Form von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen. Und: Ganze Branchen leben geradezu von den Pensionistinnen und Pensionisten.“

96 Prozent Beitragsdeckung im ASVG

Wohlmuth entgegnete Loacker: „Bezogen auf die Pensionen im gesamten ASVG – wir reden hier von 2,1 Millionen Menschen - beträgt die Beitragsdeckung 96 Prozent! Bei den Pensionskosten werden leider aber auch Rehabilitation, das zu Gesundheit gehört, Pflegegeld, Ausgleichszulagen – also Armutsbekämpfung u.a. dazugerechnet. Das gehört aber nicht zu den Pensionen.“