Georg Fink erzählte auf der Fahrt nach Werdenberg Anekdoten zur Stadtgeschichte und dass es mit dem Geschlecht der Grafen Montfort ein Bezug zu Feldkirch gibt. Das Museum Schlangenhaus, namensgebend dafür sind die unter der Dachuntersicht aufgemalten Schlangen – oder sind es Drachen? - gab einen ersten Eindruck über das Leben und die langjährige Geschichte des Städtle. Beim Spaziergang durch die einzige Straße erzählte Georg eindrucksvolle vom damaligen Leben. So schmuck und adrett wie sich heute das Städtle gibt, war es nicht immer, entscheidend waren die großangelegten und aufwendigen Renovierungen in den 1960er Jahren. Heute leben etwa 90 Personen, mehr oder weniger ganzjährig, in den 40 Häusern in Werdenberg.
Nach dem kurzem aber knackigen Aufstieg erreichte die Gruppe das Schloss. Einige blieben lieber in der gemütlichen Taverne sitzen, während die anderen die steilen Treppen des Schlosses bestiegen um die Räumlichkeiten zu besichtigen. Besonders interessierte, wie und wo die letzte Bewohnerin Frieda Hilty 30 Jahre lang in ihrer „Sommerresidenz“ lebte. Spartanisch, einfach und schlicht, wurde da sehr treffend von einigen festgestellt.
Nach erfolgreichem Abstieg vom Schloss ins Städtle zurückgekehrt ging es am See entlang zum Bus. Fahrer Jürgen von Müller Touristik brachte die Gruppe nach Feldkirch zurück. Ein wunderschöner, interessanter Nachmittag, danke an Georg Fink.
