Früh morgens sammelten sich von Partenen bis Schruns 32 Mitglieder des Pensionistenverbandes (PVÖ) Partenen, um mit dem Wachter-Bus die Tagesreise zur VIA MALA, „übler Weg“, nach JUF zum Mittagessen und schließlich nach FILLIS, einem Schweizer Kulturdenkmal, anzutreten. Die enge Schlucht, mit bis zu 300 m hohen Felswänden, wurde bereits in der Römerzeit als Zugang zu den Alpenpässen Splügen und St. Bernardino genutzt. Der dort tosende Hinter-Rhein soll damals bei Platzregen bis zu 40 m hohe Wassermassen geführt und die vom Unwetter überraschten Säumer samt Pferd und Karren durch die Schlucht hinausgespült haben. Zum Mittagessen führte uns danach eine landschaftlich beeindruckende Bergstraße durchs Ferrera-Tal bis nach JUF, dem einzigen Bergdorf mit 29 Einwohnern, welches über der Baumgrenze auf 2150 m europaweit ganzjährig besiedelt ist. Als Abschluss unserer Tagestour besichtigten wir die romanische Saalkirche St. Martin in ZILLIS aus dem 11. Jahrhundert. Die Besonderheit in dieser Kirche ist die mit biblischen Bildern komplett bemalte Decke aus Holz. Nach einer Rast am Schweizer Oberrhein hat uns Peter Wachter, unser allerseits beliebter Busfahrer, wieder zu Hause abgeliefert.
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