Am 13. Juli startete die Reise um 8 Uhr nach Kaprun. Nachmittags ging es mit der Seilbahn auf 3.029 Höhenmeter auf das Kitzsteinhorn. Weit oben, auf Augenhöhe mit den zum Greifen nahen höchsten Bergen Österreichs (Großglockner, Watzmann, Wilder Kaiser, Dachstein usw.) direkt an der Grenze zum Nationalpark Hohe Tauern, war die Kraft der hochalpinen Bergwelt zu spüren. Grenzenlos war der Ausblick von den Aussichtsplattformen, die man über einen 360 Meter langen Stollen erreicht hat. Ein Erlebnis, das sonst nur Alpinisten auf ihren Bergtouren vorbehalten ist, wurde für uns am Kitzsteinhorn zum gemütlichen Ausflug. Anschließend ging es ins Hotel, wo der Abend bei einem guten Essen ausklang.
Der zweite Reisetag führte uns mit der Sonnkogelbahn auf die Schmittenhöhe mit einem atemberaubenden Blick auf über 30 Dreitausender. Nach der Besichtigung der Elisabeth Kapelle, starteten wir vom Berggasthof aus zu einer Wanderung und kehrten anschließend beim Sonnkogel Restaurant ein. Dort überraschte uns ein heftiges Gewitter, sodass wir eine Zeit bei herzhaften und köstlichen Schmankerln auf der Hütte verweilten. Nach kurzer Zeit kam die Sonne zwischen den Gipfeln hervor und es ging mit der einzigartigen Porsche-Design-Gondel wieder hinunter ins Tal. Am Nachmittag besuchten wir das Vötter‘s Fahrzeugmuseum, dass sich im Gebäude unseres Hotel befand.
Am dritten Ausflugstag fuhren wir zur Sigmund Thun Klamm. Über Holzwege und Brücken sind wir durch die rund 320 Meter lange Klamm gewandert, die mit tosenden Wasserfällen und atemberaubenden Fluchten ein traumhaftes Ausflugsziel unserer Reise war. Anschließend ging es nach Zell am See wo wir mit der „MS Schmittenhöhe“ eine Bootsfahrt auf dem Zeller See mit einem unvergesslichen Ausblick auf die Orte und die beeindruckende Bergwelt erlebten.
Bei sonnigem Wetter setzten wir am vierten Tag unsere Reise fort. Vom Kesselfall-Alpenhaus fuhren wir mit dem Bus zum Lärchwand-Aufzug. Der größte offene Schrägaufzug brachte uns zu den beiden Hochgebirgsstauseen Wasserfallboden und Mooserboden. Nach einer Wanderung über die mächtige Staumauer ging es entlang des Kräuterlehrpfades talwärts auf die urige Fürthermoar Alm. Bei Pinzgauer Schmankerln und dem Ausblick auf die umliegende Gebirgslandschaft haben wir den Tag ausklingen lassen.
Am vorletzten Reisetag erlebten wir Europas größte Wasserfälle. Die unbändige Kraft der Krimmler Wasserfälle mit einer Fallhöhe von 380 Metern war ein eindrucksvolles Naturschauspiel. Zum Abschluss besuchten wir die Nationalparkwelten in Mittersil, wo man in einer Ausstellung die faszinierende Natur sowie Tier- und Pflanzenwelt der Hohen Tauern entdecken konnte.
Am Abend genossen wir die letzten Stunden vor der Abreise in geselliger Runde.




