Der von unserem leider zu früh verstorbenen Obmann Josef Pongruber sowie von Johann Schoissingeyer entworfene Reisevorschlag wurde an unsere Reiseleiterin Elvira Schaffarzick zur weiteren Ausarbeitung und Finalisierung übergeben. Ein sehr verheißungsvoller Vorschlag hat bedauerlicherweise nur zu einer Teilnehmeranzahl von 28 geführt, dennoch konnte der Ausflug aufgrund der erfolgten Prognoserechnung in die Tat umgesetzt werden.
1. Tag am 11. Juni 2026
Die Anfahrt zum Schloss Artstetten verlief plangemäß. Bei Ankunft in Artstetten erwartete uns ein sehr prunkvoller Bau, der bekanntlich 1823 von Kaiser Franz I. für die Habsburger erworben wurde. Heute befindet sich darin das Erzherzog Franz-Ferdinand-Museum. In der dortigen Gruft befinden sich die Sarkophage von Franz Ferdinand und seiner Frau, welche beim Attentat von Sarajevo 1914 ermordet wurden. Dieses Attentat löste nicht nur den 1. Weltkrieg aus, bei dem 17 Millionen Menschen ihr Leben verloren, und bei diesem weltumfassenden bewaffneten Konflikt in der Folge ca. 70 Millionen Menschen unter Waffen standen. Es folgte eine Hungersnot, und der 2.Weltkrieg war aufgrund der ungelösten Probleme eine fatale Folge. Nach vorliegenden Schätzungen von Historikern verloren 65 Millionen Menschen abermals ihr Leben.
2. Tag am 12. Juni 2026
Es erfolgte eine Fahrt mit der Mariazeller Bahn, welche 2025 in der Sendung 9 Schätze als Sieger hervorgegangen ist. Es war eine Fahrt, in der die Schönheit der Natur dem Anspruch der grünen Steiermark in dieser wunderschönen Landschaft voll entsprochen hat. Die Besichtigung der Basilika selbst war die Krönung unseres Ausfluges. Die Besichtigung der Schatzkammer, ein Verweilen und Innehalten in dem Bewusstsein, in einer der schönsten und wichtigsten Basiliken zu sein, war sicherlich für uns alle etwas ganz Besonderes. Kurzum: diese 2 Tage werden wir ewig in Erinnerung behalten. Unserer Reiseleiterin Elvira Schaffarzick dürfen wir für die umsichtige Verwirklichung und Betreuung unseren herzlichsten Dank aussprechen.
Der Berichterstatter:
Johann Schoissingeyer
