Das Trentino im Sattel: unsere Highlights zwischen Berg & See
Unsere Reise begann frühmorgens in Leogang. Per Bus ging es in den Süden nach Madrano, wo wir sofort in die Pedale traten.
Schon der erste Tag forderte uns heraus: Nach einer idyllischen Mittagsrast am Serraia-See knackten wir den schweißtreibenden Passo Redebus (1453 m).
Nach dem Pass ging es rasant bergab durch das wilde Fersental und zum entspannten Ausradeln am flachen Seeufer des Levico Sees zum Hotel Ariston.
Der zweite Tag stand ganz im Zeichen des Nervenkitzels. Über San Nicolò kurbelten wir hinauf zur Hochebene nach Monterovere.Der absolute Höhepunkt war jedoch die Rückfahrt über die legendäre Kaiserjägerstraße (Strada del Menador). Die kühn in den Fels gehauene Militärstraße belohnte jeden Herzschlag mit spektakulären Tiefblicken auf den blau glitzernden Levico- und Caldonazzosee.
Am dritten Tag bewiesen wir echten Kampfgeist: Auf das entspannte Einrollen auf dem Valsugana-Radweg folgte der kompromisslose, steile Anstieg hinauf zum einsamen Rifugio Erterle in den Cinquevalli – eine Königsetappe, die uns alles abverlangte, aber mit purer Bergromantik belohnte.
Das große Finale am vierten Tag führte uns vorbei am morgendlichen Caldonazzosee über die Hügel von Madrano und Tavernaro bis nach Trient.
Als die Räder wieder sicher im Busanhänger verladen waren, stand fest: Muskelkater vergeht – aber diese traumhaften Tage im Trentino bleiben für immer!





































