Wir fuhren mit der Seilbahn von Camporosso im Kanaltal zum 1789 m hoch gelegenen Dorf mit der Wallfahrtskirche Maria Luschari. Auf diesem sogenannten Balkon von Julisch Venetien erwartete uns ein spektakuläres Panorama und das Symbol für Frieden und Einheit zwischen den Völkern, die aus Italien, Slowenien und Österreich auf den Berg kommen.
Die Geschichte zur Pilgerstätte: Eine alte Überlieferung berichtet, dass im Jahre 1360 am Luschariberg ein Hirte verlaufene Schafe suchte. Er fand sie kniend um einen Bergkieferstrauch. Verblüfft näherte er sich und sah im Strauch ein hölzernes, reliefartiges Bild der Gottesmutter mit dem Kind Jesu. Er brachte das Bild nach Saifnitz und übergab es dem Pfarrer. Doch am nächsten Tag war das Bild auf wundersame Weise wieder am Luschariberg, und wieder knieten Schafe um das Relief. Der Fall wiederholte sich noch ein drittes Mal. Da meldete der Pfarrer die Begebenheit dem Patriarchen von Aquileia. Dieser gab die Verordnung heraus, dass an der Stelle, an der das Bild gefunden wurde, eine Kapelle gebaut werden sollte.
Täglich werden für die Pilger und Besucher drei Messen in der Kirche abgehalten.
Gemütliche Gasthäuser mit wunderbarem Ausblick auf die Berge, Souveniershops und ein leicht begehbarer Rundwanderweg lassen keine Wünsche offen. Wer den Aufstieg zum Gipfelkreuz wagt wird mit einem imposanten Panorama belohnt.
Auf der Heimfahrt kehrten wir wieder einmal im malerischen Künstlerdorf Gmünd auf Eis und Kaffee zu.






































