Treffpunkt war beim ADEG, von wo aus wir uns bei ziemlich kalten Temperaturen auf den Weg machten. Ob sich der Mond in seiner ganzen Pracht zeigen würde, war allerdings bald fraglich, denn dunkle Wolken zogen über dem Stuhlgebirge auf.
Unsere Zwischenstation erreichten wir beim Strubegg-Bauern, der gerade mit dem Melken seiner Kühe beschäftigt war. Enttäuscht darüber, dass sich der Mond nicht blicken ließ, wusste er jedoch Abhilfe: Kurzerhand schaltete er einen großen, runden Scheinwerfer über dem Scheunentor ein – und schon hatten wir unseren „Vollmond“. Zur zusätzlichen Erwärmung gab es heißen Tee und einen kräftigen Zirbenschnaps.
Im Dunkeln ging es anschließend mit Taschenlampen und dem Licht unserer Handys zurück. Bei der Bäcker-Kapelle bat uns Obmann Sepp Schlager noch um eine kurze Pause, denn er hatte eine Quizfrage vorbereitet. Diese schien zunächst kaum lösbar, doch mit ein wenig Unterstützung wurde schließlich die richtige Antwort gefunden: „Leise fragt der Mond“, ein Lied von Robert Wind.
Den gelungenen Abend ließen wir bei Jörg in seiner Lommastubn bei gemütlichem Beisammensein mit Musik und Labung ausklingen. Anlässlich seines Geburtstags lud uns unser Obmann zudem noch zu einem Umtrunk ein – ein schöner Abschluss einer stimmungsvollen Winterwanderung.
PS: Gott sei Dank musste unser Fotograf in den sehr frühen Morgenstunden raus - und so kam er doch noch zu einem Vollmond-Foto!
