Engagement mit Herz und Haltung
Was mich antreibt, ist das Zusammenbringen von Menschen – auf sozialer wie auf gesellschaftlicher Ebene. Schon lange vor meinem Pensionsantritt wurde ich Mitglied im Pensionistenverband (PVÖ), daher war es für mich selbstverständlich, auch im Ruhestand hier aktiv zu bleiben. Denn wer sein Leben lang engagiert war, steht nach dem Berufsende oft plötzlich vor einer Leere. Viele wissen dann nicht, wohin sie sich wenden sollen. Genau hier schließt der PVÖ diese Lücke: Er bietet Gemeinschaft, Orientierung und hilft, soziale Kälte zu überwinden.
Der PVÖ ist für mich ein Ort des Vertrauens – ein Ort, an den sich Seniorinnen und Senioren mit all ihren Anliegen wenden können. Von Berufs wegen komme ich aus der Gewerkschaftsbewegung, und für mich war es immer selbstverständlich, für andere da zu sein. Nicht das Finanzielle ist entscheidend, sondern ein funktionierendes soziales Umfeld. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass Lebensqualität nicht von Besitz abhängt, sondern von Zusammenhalt, Begegnung und gegenseitiger Unterstützung.
Die Stimme der Seniorinnen und Senioren
Den PVÖ verstehe ich daher als die „Gewerkschaft der Seniorinnen und Senioren“. Eine Interessensvertretung kann nur dann stark sein, wenn viele mitmachen. Seniorinnen und Senioren sind eine der größten Bevölkerungsgruppen in Österreich – dennoch werden ihre Bedürfnisse oft übersehen. Gerade in einer Welt, die zunehmend auf Mobilität und Technik ausgerichtet ist, braucht es differenzierte Angebote für unterschiedliche Generationen.


