Tag 1: Kelheim Donaudurchbruch
Am Montag ging die Fahrt Richtung Deutschland los. Unser Fahrer Thomas Duschlbauer begrüßte uns und gab den Tagesablauf bekannt.
Der 1. Stopp war in Kelheim an der Donau. Der Besuch der Weißbierbrauerei Schneider entfiel aus betrieblichen Gründen. Die Zeit wurde genutzt um die Befreiungshalle zu besichtigen.
Wir spazierten durch die historische Altstadt Kelheims zur Schiffsanlagestelle, wo wir das Schiff zur Fahrt durch den weltberühmten Donaudurchbruch bestiegen. Die Donau hatte Niedrigwasser, deshalb durften nur 80 Personen aufs Schiff, doppelt so viel hätten Platz gehabt. Nahe des Durchbruchs mussten alle Personen vom Heck zum Bug, um das Gewicht zu verteilen. Endstation der Schifffahrt war beim Kloster Weltenburg.
Weiter ging die Fahrt nach Bamberg, der „Fränkischen Bierhauptstadt“ und UNESCO-Weltkulturerbe.
Nach dem Check-in im Hotel blieb der Abend zur freien Verfügung.
Tag 2: Bamberg Bierverkostung
Erik, unser Reiseführer für zwei Tage, verstand es ausgezeichnet, die Historie der mittelalterlichen Stadt mit der Geschichte der Braukunst zu verbinden.
Alleine in Bamberg wird in 12 Brauereien Bier gebraut, darunter die Bamberger Spezialität: das Rauchbier. Auch in kleinen Dörfern wird zumindest in einer Brauerei Bier gebraut. In Franken gibt es an die 300 Brauereien!
Die Franken gehen nicht in den Gastgarten, sie gehen „auf den Keller“.
Nach der Besichtigung der wunderschönen Altstadt Bambergs ging die Reise zur Brauerei Kundmüller in Weiher weiter.
Der Braumeister führte uns durch den Familienbetrieb und verwies stolz auf die internationalen Auszeichnungen.
Verkostet wurden 4 Bierspezialitäten. Nicht wie üblich bei Verkostungen 2 Schluck Bier, nein, 4 volle Gläser!!!
Das Brotzeitbuffet mit Fränkischer Hausmannskost passte perfekt zum Bier und schmeckte sehr gut.
Nach der Rückkehr zum Hotel sind einige noch in der Hotelbar bei „good night drinks“ versackt.
Tag 3: Basilika Vierzehnheiligen - Coburg
Nach dem Frühstück geht´s zur berühmten Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen.
Auf der Fahrt erzählte Erik die Sage vom Hirtenbuben Hermann, dem die 14 Nothelfer erschienen sind. Im Kircheninneren erklärte uns ein Pater die eindrucksvolle Barockarchitektur.
Frei im Raum über dem Ort der Erscheinung steht der Rokoko-Altar mit 11 männlichen und 3 weiblichen Nothelfer*innen.
„Margarete mit dem Wurm, Barbara mit dem Turm, Katharina mit dem Radl – das sind die drei heiligen Madln.“
Weiter ging´s nach Coburg, das erst nach dem 1. Weltkrieg durch Volksabstimmung zu Bayern kam.
Nach dem Spaziergang durch die charmante Altstadt, ging die Fahrt zur Veste Coburg, eine der größten Burgen Deutschlands. Die Festung überragt die Stadt auf dem 160m hohen Burghügel, von dem man einen weiten Blick über Stadt und Land genießen kann.
Zum Abschluss des ereignisreichen Tages haben wir unser Abendessen bei Rauchbier und Schweineschäufele, in der „Gasthausbrauerei Spezial“ genossen.
Tag 4: Regensburg Heimfahrt
Nach dem Frühstück traten wir die Heimreise an.
Beim Zwischenstopp konnten wir bei einem gemütlichen Spaziergang die historische Altstadt von Regensburg erkunden. Die UNESCO-Welterbe-Stadt ist geprägt von mittelalterlichen Gassen, imposanten Patrizierhäusern, dem eindrucksvollen Dom und der „Steinernen Brücke“.
Nach dem Mittagessen in der „Alten Linde“ ging´s dann nach Hause.
Vier ereignisreiche, interessante, wissensbildende Tage mit Schifffahrt, Besichtigungen, Bierverkostung und Brauereigeschichten, aber auch Tage der Neugier auf Neues, des Lachens, der Freude, Kameradschaft, Rücksichtnahme und Freundschaft sind zu Ende.
DANKE – schön war´s!
Theresia Puß
