Beim Sicherheitstag das Pensionistenverbandes Bezirk Freistadt in Königswiesen vermittelte Chefinspektor Gerald Sakoparnig drastisch die Problemstellen, die zu teils katastrophalen Folgen bei Betroffenen führen können. Ein paar 10.000 Euro Schaden zählen hier als Bagatellen, erst ab einer halben Million aufwärts wird es spannend. Spannend sei vor allem auch, welche große Geldbeträge und teure Wertsachen manche zu Hause haben und den gefinkelten Verbrechern als „Sicherheit“ mitgeben. Die Überzeugung „mir kann sowas nicht passieren“ ist oft schon der erste Schritte, ein Opfer zu werden.
Ganz wichtig ist es, am Telefon oder in Chats nicht über Geld zu reden, keine Bankverbindungen zu nennen und vor allem keine Überweisungen freizugeben. Wer gedrängt wird, einen Link anzuklicken kann sicher sein, dass es sich um Betrug handelt.
PVOÖ Präsident Norbert Höpoltseder wies vor allem auf die Sicherheit hin. Die meisten Unfälle im Haushalt passieren beim Fensterputzen. Eine Leiter ist noch lange keine Garantie für Sicherheit. Als Gefahrenquellen bekannt sind Teppiche, Türschwellen und natürlich Stiegen – aber hier kann man mit einfachen Mitteln die Gefahr minimieren. Wichtig ist, betonte er, gutes Licht, mit dem man wirklich was sieht.
Höpoltseder wies aber auch darauf hin, bei unangemeldeten Besuchen oder Haustürgeschäften vorsichtig zu sein. Scheinbare Schnäppchen erweisen sich oft als Flop. Wichtig sei, die Leute nicht ins Haus zu lassen, vor allem, wenn sie nicht allein sind.
Bei allen ungewöhnlichen Vorkommnissen ist es ganz wichtig, sofort die Polizei zu rufen, denn oft kann sie helfen und sie zumindest Maßnahmen setzen die verhindern können, dass weitere Leute zu Schaden kommen.










