Ein Rückblick von unserem Vorsitzenden und Guide Rupert Gasselseder:
Erster Tag: Treffpunkt Alte Kläranlage Alkoven – Ottensheim – Fahrt mit der Mühlkreisbahn nach Aigen-Schlägl, weiter über St. Oswald/Haslach – Moldaustausee – Lipno – Hotel „Frymburk“ - Ca. 61 km
Fast alle trafen pünktlich um 7:30 Uhr am Treffpunkt ein. Unsere Guides Gerti Lehner, Christian Kastner, Gerhard Gauges und Rupert Gasselseder informierten die Gruppe und kontrollierten die Räder. Gerti hielt als Schlusslicht Überblick und achtete aufs Tempo. Am Bahnhof in Ottensheim gab es noch einen Kaffee. Nach dem Verladen der Räder in einen eigenen Waggon der Mühlkreisbahn fuhren wir nach Schlägl. Die Buchung für so eine große Gruppe war bei der ÖBB schwierig, umso erfreulicher war die freundliche Unterstützung am Mühlkreisbahnhof und durch das Zugpersonal beim Ein- und Ausladen. Von Schlägl ging es weiter über St. Oswald zum Moldaustausee. An einer Weggabelung begegneten wir erstmals dem Schwemmkanal. Auf einem sehr guten Radweg entlang des Stausees erreichten wir mit Kaffeepausen im Bistro Bohous und in der Marina Lipno unser Etappenziel, das Wellnesshotel Frymburk. Dort wurden wir herzlich empfangen und fanden eine große Fahrradgarage sowie einen bestens ausgestatteten Wellnessbereich vor.
Zweiter Tag: Abfahrt von Frymburk – Cerna – Horni Plana – Nova Pec – Schwarzenberger Schwemmkanalweg bis Diendorf – Hotel Haagerhof - Ca. 58 km
Nach dem Frühstück führte uns die Tour bei herrlichem Wetter über schöne Radwege nach Nova Pec zur Mittagsrast und weiter entlang des Schwarzenbergschen Schwemmkanals nach Diendorf zum Haagerhof. Der tschechische Abschnitt war gut befahrbar, ab der österreichischen Grenze erschwerten Grobschotterstellen die Fahrt mit Citybike-Reifen deutlich. Zum Glück kamen wir sturzfrei durch. Im Haagerhof erwarteten uns schöne Zimmer, gutes Essen und eine gut gelaunte Wirtin. Einige ließen den Abend bis spät unter Mondschein ausklingen.
Dritter Tag: Aigen – St. Wolfgang – Götzendorf – Sprizenstein – Hühnergschrei – Obermühl – Donauradweg über Aschach – Alkoven - Ca. 81 km
Nach dem Frühstück ging es um 9:00 Uhr mit einer rasanten Talfahrt über den Haagerberg nach Aigen und anschließend steil hinauf nach St. Wolfgang. Danach führte die typisch mühlviertlerische Strecke über viele An- und Abstiege nach Obermühl zum Gasthaus Gierlinger. Nach der Donauüberfahrt mit der Fähre machten wir in Aschach noch einen beliebten Eisstopp beim Welzer. Anschließend fuhren wir über Waschpoint, Eferding sowie Unter- und Oberschaden zurück nach Alkoven. Den Abschluss machten wir beim Gasthaus Putscher im Gastgarten, blickten auf drei gelungene Tage zurück und freuten uns, müde, aber zufrieden wieder zu Hause zu sein.
Für die Sicherheit sorgten unsere vier ausgebildeten Radtourenbegleiter Gerti Lehner, Rupert Gasselseder, Christian Kastner und Gerhard Gauges, die per Funk verbunden waren und die große Gruppe sicher führten. Unsere E-Biker waren durchgehend mit Warnwesten und Helmen unterwegs – ein vorbildliches Zeichen für sicheres Radfahren.
Fazit
Die 3-Tage-Radtour war ein voller Erfolg: 200 km, beeindruckende Landschaften, traumhaftes Wetter, keine Pannen, keine Stürze und beste Stimmung.
