Die Pensionisten der Ortsgruppe Doppl-Hart bewiesen einmal mehr: Nicht nur der Weg ist das Ziel – manchmal sind es auch die Umleitungen dorthin! Pünktlich um 8 Uhr startete der Bus Richtung Ibmer Moor. Dank zahlreicher Straßensperren wurde daraus zwar eher eine kleine Rundreise durchs Innviertel, aber die Stimmung blieb bestens. Die geplante Moorführung fiel dadurch leider etwas kürzer aus – gerade genug, um zu erfahren, dass das Moor spannend genug für einen weiteren privaten Besuch wäre.
Im Gasthaus Leopolder in Moosdorf wartete bereits das vorbestellte Mittagessen. Hier lief alles wie am Schnürchen: rasche Bedienung, zufriedene Gesichter und kein einziges Schnitzel blieb ungeliebt zurück.
Danach ging es weiter zum Mattsee – beziehungsweise fast dorthin. Weitere Umleitungen und ein paar Ehrenrunden im Kreisverkehr sorgten dafür, dass auch der Busfahrer die Gegend bestens kennenlernen konnte. Schließlich erreichte die Gruppe doch noch das Schiff. Dort hieß es: bitte gleichmäßig verteilen, damit niemand unfreiwillig „Seeluft auf Schräglage“ genießen musste.
Leider machte entweder der niedrige Wasserstand oder eine besonders gut gelaunte Reisegruppe den ursprünglichen Plan zunichte: Statt über den Mattsee ging es auf Rundfahrt am Obertrumer See. Doch auch dort gab es Interessantes über Flora, Fauna und prominente Bewohner zu hören – von Hans-Joachim Kulenkampff bis zu Fußballtrainer Ralf Rangnick. Hollywood blieb zwar aus, aber immerhin war die Promidichte höher als im Moor.
Nach der Schifffahrt wurde noch ein Gruppenfoto geschossen, bevor die letzte Station wartete: die Konditorei Neuhofer in Mattsee. Die Mehlspeisen an der Vitrine sorgten sofort für glänzende Augen, nur beim Kaffee war Geduld gefragt. Aber wie heißt es so schön: Vorfreude ist die schönste Freude – besonders bei Torte.
Gegen 18 Uhr erreichte die Gruppe wieder wohlbehalten Doppl. Ein herzlicher Dank ging an Hilde und Franz für die Organisation, sowie an den Busfahrer, der trotz Umleitungen, Kreisverkehren und Abenteuerkurs stets souverän blieb.
Fazit der Reise: Auch wenn nicht alles ganz nach Plan verlief, wurde viel gelacht, gut gegessen und gemeinsam ein schöner Tag erlebt. Und genau deshalb freuen sich schon alle auf die nächste Fahrt – hoffentlich mit weniger Umleitungen, aber genauso viel guter Laune!


































