Am 17. Juli 2026 führte unsere Wanderung vom Parkplatz unterhalb des Reitcampus St. Georg (Haruckstein 17, 4372 St. Georgen am Walde) zunächst zur Klammer-Kapelle.
Geschichte der Klammer-Kapelle
Die Familie Klammer wohnte im „Häusl am Gipfl“ in Haruckstein 24. Im Jahr 1883 wurde das Gemeindegebiet von einer verheerenden Scharlachepidemie heimgesucht, von der auch die Familie Klammer schwer betroffen war. Am 19. März 1883 starben innerhalb von nur 48 Stunden drei ihrer Kinder: Franz (2 Jahre), Anna (9 Jahre) und Maria (11 Jahre). Drei weitere Kinder der Familie überlebten die Epidemie. Zum Gedenken an dieses schmerzliche Schicksal errichtete die Familie die heutige Klammer-Kapelle.
Anschließend führte uns der Weg weiter zur Einsiedelmauer, von der sich ein herrlicher Ausblick in den „Graben“ bietet.
Danach wanderten wir hinauf zum Gipfelkreuz der Burgstallmauer. Mit 948 Metern Seehöhe ist sie die höchste Erhebung des Bezirks Perg und bietet einen beeindruckenden Panoramablick über die Landschaft des Mühlviertels sowie bei guter Sicht eine Fernsicht bis zu den Alpen.
Der Rückweg führte uns schließlich über den Burgstallweg wieder zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung
Franz Gmeiner-Froschauer
Kassier der Ortsgruppe Waldhausen