Nachdem der Abfahrtstermin uns frühmorgens aus den Federn holte, stärkten wir uns am Rastplatz neben der Autobahnraststätte Mondsee mit mitgebrachten Schinken-Käse-Stangerln für die Weiterfahrt.

© OG Hellmonsödt
29 Mitglieder fuhren vom 8. bis 10. September 2025 mit einem Bus der Fa. Eventreisen Lengauer nach Tirol.
Nachdem der Abfahrtstermin uns frühmorgens aus den Federn holte, stärkten wir uns am Rastplatz neben der Autobahnraststätte Mondsee mit mitgebrachten Schinken-Käse-Stangerln für die Weiterfahrt.
„Willkommen zum Schauen, Staunen und Schlemmen“ hieß es bei der Tiroler Schaukäserei „Wilder Käser“ in Kirchdorf in Tirol. Das original erhaltene 500 Jahre alte Bauernhaus wurde an seinem ursprünglichen Standort in Ellmau abgetragen und hier wieder aufgebaut. Bei einer Filmvorführung über die Käsekultur in den Kitzbüheler Alpen erhielten wir Einblick in die Käseerzeugung und besichtigten die Schauräume. Wir verkosteten Bergkäse, sowie die beiden Eigenkreationen, den Kleinen und Großen Stinker – beides Edelschimmelkäse aus Heumilch. Im Bauernladen gab es auch noch andere Qualitätsprodukte dieser Region zu kaufen. Viele von uns nahmen dieses Angebot an.
Zum Mittagessen fuhren wir zur Wochenbrunner Alm in Ellmau, gelegen direkt vor dem Wilden Kaiser. Hier wurden wir rasch und gut verköstigt. Einige wanderten zur nahe gelegenen St. Anna Grotte. Nach einem Schnapserl aus unserem mitgebrachten umfangreichen Sortiment setzten wir die Fahrt zu den Swarovski Kristallwelten in Wattens fort.
Die Swarovski Kristallwelten sind ein einzigartiges Ausflugsziel in Tirol, das die Brillanz und die Faszination der Kristalle von Swarovski in all ihren Facetten zelebriert. Wir kamen in eine Welt des Staunens, erlebten Kunstinstallationen und atemberaubende Wunderkammern. Dem Zauber des Shoppens dieser funkelnden, exquisiten Schmuckstücke konnten wir widerstehen.
Wir fuhren über Telfs eine Bergstrecke – um die Heimat unseres Mitgliedes Hans Neuner zu sehen – nach Leutasch. Ein kurzer Regenschauer ergoss sich noch bevor wir in unserem Quartier, dem Sporthotel Raffel’s, ankamen.
Das Frühstück ließ keine Wünsche offen. Mit Sekt wurde der neue Tag begrüßt.
Am 2. Tag teilte sich unsere Gruppe.
Unsere Wanderführerin Waltraud Neubauer war mit Johann Neuner und dessen Gattin einige Wochen vorher nach Leutasch gereist um eine passende Wanderroute zu erkunden. Dafür gibt’s ein herzliches Dankeschön und einen Applaus.
Die 10 Wanderer gingen zum nahe gelegenen Sessellift mit dem sie auf den Katzenkopf fuhren. Sie wanderten durch den Wald 9,5 km zur Wildmoosalm. Nach einer kleinen Stärkung in der gemütlichen Hütte ging es nach Seefeld zum Bus.
Die „Nichtwanderer“ fuhren mit dem Bus nach Seefeld. Mit dem Bummelzug machten wir eine Rundfahrt mit einigen Stopps. Vom Olympiazentrum, das die Infrastruktur für die Olympischen Winterspiele 1964 und 1976 bot, hatten wir einen herrlichen Blick auf das Seekirchl. Dies ist ein Wahrzeichen von Seefeld und die bekannteste Kirche der Region, sowie ein beliebtes Fotomotiv.
Anschließend gingen wir durch die Fußgängerzone, vorbei am Casino und besuchten den Wochenmarkt. Wir entdeckten regionale Besonderheiten von Kulinarik über Handwerk bis Gesundheit. Zum Zeitvertreib bot sich eine kleine Erfrischung auf dem Dorfplatz an.
Nun waren auch bereits unsere Wanderer angekommen und wir fuhren nach Scharnitz. Direkt am Eingang des Naturparks Karwendel begeistert neben dem informativen Museum Holzerhütte das beeindruckende Naturpark-Infozentrum Scharnitz. Das moderne Infozentrum sticht dank seiner Architektur sofort ins Auge. Neben den vielen Ausstellungsstücken sahen wir in der Holzerhütte einen interessanten Film über das harte Leben eines Holzknechts.
Nach der frühen Ankunft am Nachmittag im Hotel wurde der Wellnessbereich genutzt.
2025 feierten einige einen runden Geburtstag. Am Abend wurde drei Mitgliedern zum 70., einem zum 75. und zwei zum 85. Geburtstag gratuliert.
Ganztags Regen hatten wir am dritten Tag. Eine Stadtführung in Innsbruck mit amüsanten Anekdoten lenkte uns vom starken Regen etwas ab. Durch den Hofgarten gingen wir zur Hofburg und weiter zum Goldenen Dachl. Wir besuchten den Dom zu St. Jakob, der Bischofsitz der röm.kath. Diözese Innsbruck ist und unter Denkmalschutz steht.
Am Nachmittag stand noch die Besichtigung der Bergisel Sprungschanze am Programm. Hier findet alljährlich im Jänner das Springen im Rahmen der Vierschanzentournee statt. Im Sommer wird die Anlage für das Sommertraining auf der Mattenanlage genutzt. Wir konnten dabei Martin Nagiller bei mehreren Sprüngen zusehen. Im Sky Restaurant labten wir uns an Kaffee, dazu gab es Apfel- und Topfenstrudel.
Auf der Heimfahrt kehrten wie zum Abschluss im „Laschensky Hof“ in Wals ein.
Auch diesmal hatte Inge Gattringer mit der Fa. Lengauer wieder eine schöne Reise zusammengestellt. Danke !