Fünf wanderfreudige Pensionisten starteten beim Freibad zu einer abwechslungsreichen Tour durch den Wald. Entlang verschiedener Themenwege gab es dabei allerhand zu entdecken, zu bestaunen und auch auszuprobieren.
Vorbei an einem alten Pferde-Holzfuhrwerk führte unser Weg zunächst zur Naturkneippanlage. Doch die eher frischen Außentemperaturen hielten uns davon ab, Armbad oder Tretbecken auszuprobieren. Schließlich muss man es mit dem berühmten „Wassertreten“ nach Pfarrer Kneipp ja nicht gleich übertreiben! Außerdem hätte der Wasserstand nur mehr unsere Füße bedeckt.
Wer dem hölzernen Eichhörnchen folgt, taucht immer tiefer in die Welt des Moorwaldes ein und erfährt dabei Interessantes darüber, wie dieser besonderer Lebensraum funktioniert.
Entlang des Wanderweges warteten zahlreiche Schautafeln und liebevoll gestaltete Holzobjekte auf uns. Ein Dino – genauer gesagt eine „griechische Ureidechse“-, eine Holzfällerhütte und eine überdachte Wildfütterungsstelle sorgten für interessante Abwechslung.
Über hölzerne Stege kamen wir auf eine Aussichtsplattform im Moor. Ebenso konnten wir einen Blick auf das Moorwassserbecken und auch auf den Moorabbau werfen.
Besonders beeindruckend war eine Baumscheibe einer Lärche mit stolzen 198 Jahresringen. Jeder Ring erzählt von einem vergangenen Jahr – und auf der Baumscheibe waren dazu wichtige Ereignisse aus dieser langen Zeit vermerkt. Zum Beispiel:
1774 - Kaiserin Maria Theresia führt die allgemeine Schulpflicht ein.
1791 - Die Bründlkirche wird in ihrer heutigen Form eingeweiht.
1962 – Eröffnung des Kurhauses. Erhebung zum Kurort und Heilbad.
Doch auch der Spaß kam nicht zu kurz: Etwas weiter konnten wir auf Klangkörpern Töne erzeugen, unsere Geschicklichkeit beim Balancieren testen und unter Anleitung schätzen, wie hoch wohl ein Baum sein mag.
Zum gemütlichen Abschluss stärkten wir uns im Leonfeldner Hof.
