Unsere Wanderung am Lichtmesstag starteten wir in Hellmonsödt. Der 2. Februar galt früher bei den Bauern als Stichtag, an dem die Knechte und Mägde ihren Lohn erhielten und oft auch ihren Dienstherrn wechseln mussten. Aber auch eine bekannte Bauernregel gibt es am 2. Februar: „Ist's an Lichtmess hell und rein, wird's ein langer Winter sein“. Lichtmess symbolisiert den Übergang von der dunklen in die helle Jahreszeit und kirchlich bedeutet Maria Lichtmess, dass Jesus als das „Licht der Welt“ erkannt wird – daher auch der Name „Lichtmess“. Bis heute werden an diesem Tag die Kerzen für das Kirchenjahr gesegnet.
Auf alle Fälle hatten wir einen herrlichen sonnigen Wintertag, der einem zum Wandern richtig animierte. Und so trafen wir uns zu dreizehnt in Hellmonsödt. Sepp führte die Wandergruppe nach Eckartsbrunn und weiter Richtung Albrechtsschlag. Von dort ging es dann querfeldein, immer bei strahlendem Sonnenschein nach Rudersbach und zurück nach Hellmonsödt, das wir nach 7 Kilometern erreichten. Den gemütlichen Abschluss machten wir im Michelland Stüberl.
