Das Spannende daran: obwohl wir schon so oft in unserer Pfarrkirche waren, blieben so viele Schätze in Bereichen verborgen, zu denen der Kirchenbesucher normalerweise keinen Zutritt haben. Zudem war vielen von uns der historische Hintergrund nicht bekannt. Die Planung und Ausführung im spätehistoristischen Stil erfolgte unter der Leitung von Pfarrer Wolfgang Reichl (1890–1894). Die Bauzeit dieses imposanten Kirchenbaus betrug nur 4 Jahre (!). Weitum bekannt ist die bemerkenswerte „Todsündenkanzel". Die Kanzel wird vom Baum des Paradieses, den eine Schlange umwindet getragen. Die sieben Köpfe der Schlange sind menschlich und veranschaulichen die Auswirkung der Hauptsünden in ihrem Ausdruck.
Nach der großartigen Führung durch Helmut Kreindl und Gerhard Weichselbaum freuten sich alle auf das Ripperlessen im Gasthaus Kreuzer.




