Bei der Reise ins Salzkammergut, wohin wir die Autobahn benutzten, sahen wir die neue Eisenbahnbrücke die nahe Wels über die Autobahn läuft und vor wenigen Tagen mittels hohen technischen Aufwands aber geringen Schmiermitteleinsatz und laut Fernsehbericht mit einem nur 38 PS starken Motor an Ort und Stelle geschoben wurde.
Die für bequeme Schuhe bekannte Fa. Megaplex konnte zum letzten Mal besucht werden, denn diese Verkaufsstelle schließt im Oktober die Pforten. Nach einem tollen Frühstück und einer Wein- und Mostverkostung konnten wir im Grunde nur mehr Restbestände an Schuhen, Taschen und Rucksäcken vergünstigt erstehen.
Das Mittagessen nahmen wir am Grundlsee, beim „Rostigen Anker“ einem sehr idyllischen Ort zu uns. Die Rückreise begannen wir über diesen See, dessen Schifffahrtsunternehmen seit 1879 besteht. Grundlsee ist nicht nur See, sondern auch eine eigene Gemeinde. Der See hat eine Länge von 5,8 km, ist etwa 1 km breit, ca. 4,2 km² groß und hat 8,5 km Strand. Da er der größte See der Steiermark ist, wird er auch Steirisches Meer genannt. Obwohl hier strenge Naturschutzgesetze herrschen, wird auf einer Seite des Sees Gips abgebaut, auf der anderen Seite befindet sich jedoch das traumhafte Schloss Grundlsee.
Eine Kaffeehauseinkehr zum Levandowsky, verbrachten wir auch noch im weltberühmten Bad Aussee, direkt an der Straße wo vor wenigen Wochen das Narzissenfest stattfand und der Narzissen Korso mit den Unmengen Blüten in übergroßen Figuren gesteckt, durchzog.
