Dorthin kam damals (1893) eine Eisenbahn aus dem Süden OÖ mit Kohle um Transporte auch fürs Wasser zu ermöglichen. Im Großraum Linz gibt es 4 Wasserwerke, Scharlinz, Goldwörth, Heilham und Plesching, die von 27 Brunnen gespeist werden. 83 Pumpwerke, 34 Hochbehälter und 1321 km Rohrnetzleitungen versorgen ca. 400.000 Menschen täglich mit ca. 65 Mio Liter Wasser. Dieses Netzwerk garantiert für gutes Wasser sowohl bei Hochwasser als auch bei Trockenheit wie im heurigen Sommer, Der Großraum Linz verfügt über große Wasserresourcen, die auch an der Oberfläche geschont werden müssen. So auch der Wasserwald, der von vielen Spaziergängern und Erholung-Suchenden besucht wird. Man hat festgestellt, daß in diesem Bereich 40 Pflanzenarten existieren, die auf der roten Liste stehen. In diesem Wasserwerk, dessen Gebäude aus der Jugendstilepoche stammt, sieht man auch ausgestellte Pumpen und Fotos, so auch eines auf dem Rohre mit 1,6 m Durchmesser verlegt werden. Die Wasserwerke haben auch für Pannen, Unfälle und auch Blackouts vorgesorgt, so auch für die Feuerwehr ein Reservoir von 120 m³ Wasser. Weiters besuchten wir einen Hochbehälter auf dem Froschberg und Hietzing Gemeinde Wilhering mit ca. 30.000 m³ glasklarem Wasser.
Danach waren wir fertig für das Mittagessen und einer kurzen Rast in Hofkirchen beim Weinbauer Bauer.
Der Nachmittag galt dem FF-Museum im nahegelegen St. Florian bei Linz. Dieses besteht seit 1965 im Stiftsmeierhof der St Florianer Stiftsbasilika. Hier konnten wir Exponate aus der Feuerwehrgeschichte bewundern, wie sich die Menschen früher in Notfällen halfen. Von Wasserkübel aus Leder oder Körbe, die ersten Pumpen, Transportkutschen von Pferden gezogen, klug gebauten 20 m Leitern, die ersten Feuerwehrautos, Gasmasken mit Blasebalg der von einem 2. Mann betätigt werden musste, Helme, Ausrüstung aller Art und auch Orden und Urkunden. Weiters erfuhren wir, dass die Schläuche damals aus Hanfgewebe bestand das erst als es nass wurde, einigermaßen wasserdicht wurde. Oder die Alarmierung durch Kirchenglocken, Böllerschüsse und das Feuerwehrhorn erfolgte. Das „neueste“ Fahrzeug in dieser Sammlung ist ein noch funktionstüchtiger Pinzgauer.
Der Abschluss dieses sehr informationsreichen Ausfluges bestand natürlich im Besuch des Stiftskellers und anschließender Heimfahrt.
