Während eines kleinen Rundganges erhielten wir vom Bauer ausführliche Erklärungen über Biohaltung, Nachhaltigkeit, Regionalität, Jersey Kühe und auch zur Arbeitsweise der Binsenkläranlage.
Der Biohof „Fürstenhof“ hat seinen Namen wegen seiner besonderen Tallage, wo zu Kaisers- bzw. Bischofszeiten (der damals auch Regent war) der Durchzugsweg vorbei führte und die Fürstlichkeit versorgt und die Pferde gewechselt wurden.
Von diesem vorbildlich bearbeiteten Hof werden regionale Märkte mit Käse beliefert und ca. 400 Produkte im angeschlossenen Hofladen verkauft. Hier wird faktisch alles verwertet, so wird etwa die beim Käsen anfallende Molke zu Kosmetikartikel verarbeitet. Weiters gibt es verschiedene Honig- und Kräuterprodukte in vielen Variationen.
Nach der Verkostung reisten wir weiter zur Christlalm auf 1420 m in St. Koloman. Das Mittagessen schmeckte vorzüglich, die schöne Bergwelt konnten wir aber wegen starken Nebels und des von vielen Menschen schon lange herbei gesehnten Regens nur bedingt genießen. In der Hütte hingegen verlief der Nachmittag bei lustiger Unterhaltung, Musik, Geburtstagstänzchen und einigen Schnapserl im Nu.
Die Heimreise verzögern wollten dann auch einige Jungrinder, die sich in diesem weitläufiges Almgebiet mit nur wenigen Zäunen sehr frei bewegen können.

© OG Steyregg
Ausflug zur Bio Hofkäserei Fürstenhof in Kuchl und die Christlalm.
Am Tag nach der großen und langen Hitzewelle am 9. September führte uns ein Ausflug ins Salzburgerland nach Kuchl zur Biokäserei der Fam. Rettenbacher.