Bei etwas durchwachsenem Wetter starteten wir unseren Ausflug zur Hirschalm. 40 Personen freuten sich auf einen gemütlichen Tag auf der Alm.
Der Wettergott hatte am Vormittag noch ein Einsehen mit uns und schickte die Sonne.
Nach der Ankunft begrüßte uns die „Kräuterfee“ und führte uns zum Kräutergarten. Dort hielt sie einen spannenden Vortrag über die Kraft der Kräuter und deren Anwendungen. Ja, wer hätte gedacht, dass Pfefferminz auch gegen schlechte Witze wirkt?
Anschließend kehrten wir zum Gasthaus zurück und genossen unser Mittagessen. Dieses war reichlich, und außerdem wurden wir noch mit kleinen Präsenten beschenkt.
Am Nachmittag wollten wir die Alm erkunden und wandern. Doch der Wettergott hatte andere Pläne. Zuerst schwappte ein kleiner Regenguss vorbei, und wir dachten schon: Na super, jetzt geht’s los. Kurz darauf kam der nächste diesmal kräftige Regenguss, dass selbst die Kühe im Takt klatschten. Die Pläne: effektiv ad acta.
Daher haben wir kurzfristig umdisponiert und sind zum Lebzelter Kastner weitergefahren. Statt des geplanten Spaziergangs wurde es eine Einkehr ins Kaffeehaus der Lebzelterei. Statt Wanderstiefeln gab es hier Wanderschuhe aus Zuckerguss – zumindest auf dem Bild.
Trotzdem ließen wir uns die gute Laune nicht verderben und genossen die süßen Verführungen. Auch ein Einkauf musste von vielen (kleine, allzu süße Leckereien) noch getätigt werden.
Mit vollem Magen und guter Laune machten wir uns schließlich auf den Heimweg. Es bewies sich wieder einmal: Wer spontan ist und umdisponieren kann, der lässt sich selbst vom Regen nicht unterkriegen.
Fazit: Muttertagsausflug mit Hindernissen – aber inklusive Lächeln, Keksen und der Erkenntnis, dass Flexibilität die beste Wanderkarte ist.









