Bei gutem Reisewetter fuhren wir am 1. April 2026 mit 42 Vereinsmitgliedern und Freunden zuerst nach Asten zur Besichtigung und Führung der „Wunderkammer des Brotes“ dem Paneum Brot, gestern, heute und morgen. Kein anderes Lebensmittel spielt eine derart herausragende Rolle in unserem Alltag, in Kulturen, Religionen und im Sprachgebrauch. Alle verbindet sie eine Gemeinsamkeit: Brot. Kunst und Kulturobjekte aus 9000 Jahren mit Anekdoten und Highlights begleiten diese Ausstellung. Allein die Form des Paneum ist weithin sichtbar und soll zum Nachdenken anregen, ist es ein Teigling oder ein Wolkenschiff? Oder doch eine Arche Noah?
Nach diesem sehr beeindruckenden Aufenthalt fuhren wir weiter zum Augustiner Chorherrenstift St. Florian. Dieses Kloster gilt als wichtiges kulturelles Zentrum der Region.
Die Prunkräume darunter die Bibliothek, der Marmorsaal und der Altdorfer-Altar sind besonders erwähnenswert.
Die Gruft unter dem Langhaus der Kirche besteht aus einem Vorraum und einem Hauptraum mit Kreuzgratgewölben auf toskanischen Säulen. An dieser Stelle vermutete man die erste Begräbnisstätte des hl. Florian.
Das Westende der Gruft ist als Ossarium gestaltet. Dort, unterhalb der Orgel, steht an zentraler Stelle der Sarkophag Anton Bruckners.
Die Orgel in der Basilika erhielt 1930 ihren Namen, weil sie eng mit dem Schaffen Anton Bruckners verbunden ist.
Zum Abschluss besuchten wir noch die die Gärtnerei Sandner zum Stift Sankt Florian. Hier vereint sich Gärtnerei, Floristik und Cafe unter einem Dach.
Eine sehr gelungene Fahrt ins Blaue wird uns in Erinnerung bleiben. Auch haben wir wieder ein „Stück Österreich“ näher kennengelernt. Mit vielen neuen Eindrücken fahren wir nun nach Unterach am Attersee zurück!













