Bei bestem Ausflugswetter fuhren wir am 28. Mai 2026 um 07:15 Uhr von Unterach am Attersee nach Werfen. Die Festung Hohenwerfen ist eine mittelalterliche Höhenburg im Salzburger Land zwischen Tennen-, Hagengebirge und Hochkönig im Salzachtal.
Im Jahre 1077 entstand unter Erzbischof Gebhard die Burg Hohenwerfen. Erst im 15. Jahrhundert hatte Hohenwerfen vermutlich die Größe der heutigen Hauptburg erreicht. Im 17. und 18. Jahrhundert diente die Burg vorwiegend als Gefängnis.
Im Jahr 1931 wurde das Hauptgebäude der Burg durch einen Brand komplett zerstört. Erzherzog Eugen baute danach die Burg mit seinem Privatvermögen fast komplett wieder auf. Er musste Hohenwerfen jedoch im Zuge des „Anschlusses“ Österreichs an das NS-Regime verkaufen. Während der NS-Zeit wurde die Burg zur Gau-Schulungsburg. Von 1945 bis 1987 wurde sie von der Salzburger Gendarmerieschule genutzt. Seit 1987 wird die Wehranlage als touristische Sehenswürdigkeit geführt.
Begleitet von einem Burgführer in historischen Gewändern, der uns im Burghof abholte, tauchten wir tief in die bewegte Geschichte der ehemaligen Wehrburg Hohenwerfen ein: Gemeinsam mit ihm erkundeten wir zuerst die Kapelle, stiegen tief hinunter in die Folterkammer, hoch hinauf auf den Glockenturm und streiften durch andere verborgene Winkel der Burg.
Natürlich durfte die Greifvogel-Flugvorführung nicht fehlen.
Die Falknerinnen und Falkner der Burg Hohenwerfen, die bei den Vorführungen historische Gewänder tragen, gewähren spannende Einblicke in die jahrhundertealte Kunst der Falknerei, die im historischen Landesfalkenhof gepflegt wird.
Nach diesem spannenden und geschichtsträchtigen Vormittag fuhren wir weiter nach Filzmoos zur Unterhofalm, auf 1.280 Metern am Fuße der Bischofsmütze gelegen. Nach dem Mittagessen wanderten einige unserer Mitreisenden zur Kapelle und/oder umrundeten den Almsee. Gegen 16:30 Uhr fuhren wir nach Unterach zurück.
Ein wunderschöner Tagesausflug und die Erkenntnis, wieder ein Stück Heimat kennengelernt zu haben, ging zu Ende.










