Ältere Menschen hätten aufgrund ihrer Lebenserfahrung etwa die Fähigkeit entwickelt, empathisch zu sein, in jeder Situation die passenden Worte zu finden und pragmatische Lösungen für Probleme zu finden. „Zudem haben ältere Menschen bereits Krise bewältigt und verfügen über eine innere Stärke, um mit neuen Herausforderungen umzugehen“, sagt Kopietz. Um ihre Stärken und Erfahrungen einzubringen, können sich ältere Menschen etwa ehrenamtlich engagieren oder ihr Wissen weitergeben. „Als Zeitzeug*innen oder in Bildungsprojekten können ältere Menschen ihre Lebenserfahrungen teilen und so zur historischen und kulturellen Bildung beitragen“, meint der heute noch in vielen Funktionen ehrenamtlich tätige Harry Kopietz.

© PVÖ Wien | Ludwig Schedl
Harry Kopietz: Ehrenamtstätigkeit im Alter - eine Frage der Ehre

Jungbrunnen Neugier und Wissensdurst
Etwas Neues zu lernen, kennt keine Altersbegrenzung. Lebenslanges Lernen hat viele Vorteile für die Gesundheit. Es ist statistisch erwiesen, dass sich eine fortlaufende geistige Betätigung positiv auf die Gesundheit auswirkt. Durch mentales, also geistiges Training, kann das Gedächtnis besser arbeiten. Grundsätzlich verändert Lernen die Gehirnstruktur positiv.
„Durch die Teilnahme an Bildungsangeboten bleiben ältere Menschen geistig aktiv und können ihr Wissen kontinuierlich erweitern, was ihnen ermöglicht, sich an gesellschaftliche Veränderungen anzupassen“, sagt Kopietz.
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